Glühen

Glühen

1 Haubenglühofen unter Wasserstoff

Glühen

Kapazität: 30 Tonnen pro Charge
Außendurchmesser: bis zu 1800 mm

Das Glühen eines Materials ist ein Prozess, der einem Heizzyklus entspricht. Sie besteht aus einem allmählichen Temperaturanstieg gefolgt von einer kontrollierten Abkühlung. Dieses in der Materialwissenschaft übliche Verfahren ermöglicht es, die physikalischen Eigenschaften des zu untersuchenden Metalls oder Materials zu modifizieren. Diese Aktion wird insbesondere dazu verwendet, die Entspannung von Spannungen zu erleichtern, die sich unter der Wirkung von mechanischen oder thermischen Spannungen, die bei der Synthese und Formgebung von Materialien auftreten, im Herzen des Materials ansammeln können. Während eines Glühvorgangs reformieren sich die (einkristallinen) Körner des Materials und erlangen sozusagen ihren “Gleichgewichtszustand” zurück.

Das Glühen wird auch verwendet, um die magnetischen Eigenschaften eines Teils zu verändern.
Das Ziel des Kristallisationsglühens nach der Kaltverformung ist es, dem Metall eine optimale Korngröße für seine spätere Verwendung (Biegen, Stanzen usw.) zu geben.