Härten

Härten

1 Ölhärtungsanlage

Härten

Dicke: von 0,2 bis 3 mm

Breite: von 6,5 bis 315 mm

Das Härten ist ein metallurgischer Vorgang, der Teil der Wärmebehandlungen ist. Sie besteht darin, ein Material auf eine Temperatur zu erhitzen, die je nach dem Zweck des Abschreckens als Phasenwechseltemperatur oder Lösungstemperatur chemischer Verbindungen bezeichnet wird, und zwar für die Zeit, die erforderlich ist, um die gesamte erhitzte Masse umzuwandeln, und dann die gesamte Masse mit einer Geschwindigkeit abzukühlen, die ausreicht, um chemische Elemente einzufangen, die bei der umgekehrten Umwandlung bei hoher Temperatur in den kristallinen Festkörper diffundiert sein könnten. Die in der Tieftemperaturphase eingeschlossenen chemischen Elemente erzeugen dann Spannungen in den kristallinen Gittern, die zur Erhöhung bestimmter mechanischer Eigenschaften des gehärteten Teils beitragen.

Der plastische Verformungsmechanismus (mit Verformung bei der Rückkehr in den Ruhezustand) eines Metalls entspricht der Verschiebung von kristallinen Unregelmäßigkeiten (lakunare Defekte, die “Versetzungen” genannt werden). Die durch das Härten in das Metall eingebrachten Spannungen erschweren das Bewegen dieser Versetzungen (durch Erhöhung der Energie, die zum Bewegen von einem Gitter zu einem anderen erforderlich ist) und bringen so die elastische Festigkeit des Metalls näher an seine Bruchfestigkeit.

Unsere Härteanlage ermöglicht es uns, Ihnen spezifische, auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Härtegrade anzubieten.